Aktuelle Ausstellung
5. Februar 2012 – 13. April 2012
Broschüre (PDF, 0,5 MB)
Einladung (PDF, 1,0 MB)
Galerie: Einige ausgewählte Werke unserer Künstler
Über die Künstler
Andrea von Bardeleben
Andrea von Bardeleben betrachtet Bewegung und Veränderung als grundlegenden Wesenszug der Natur.
Deshalb setzt sie sich in ihren neueren Bildern mit fließenden, biomorphen und hybriden Formen auseinander, aus denen alle Urformen hervorgehen. Blüten, Blätter, Amöben, aber auch organische Gefäße, zeigen ihren Hang zur Natur, dem daraus abgeleiteten Design und dem Ornamentalen. In der ihr eigenen Technik malt und collagiert sie mit scherenschnittartigem Bildvokabular dynamische Bilder, die an blühende Gärten oder Unterwasserlandschaften erinnern. Immer werden Ordnung und Chaos thematisiert, wird konstruiert und dekonstruiert, trägt der Zufall und das Kalkül zur Bildkomposition bei. Die malerische Freude zeigt sich im Chor der Farben und Formen, die gleichberechtigt nebeneinander stehen und zum Ganzen beitragen.
1965 geboren in München
Abitur und Ausbildung
Seit 2002 Freie journalistische Tätigkeit, Fachbereich Kunst
Seit 2006 Ateliergemeinschaft ARTmobil mit Andrea Vorster
Einzel-und Gemeinschaftsausstellungen
Lebt und arbeitet in Recklinghausen
Erika Post
Erika Posts bevorzugtes Material ist schamottierter, eisenhaltiger Ton, dem sie eine Patina aus Kupferoxid verleiht. Daher wirken ihre Arbeiten eher wie Stahl oder Eisen, in mattstumpfer Monochromie mit Rost überzogen. Erst die Nähe der Betrachtung oder eine Berührung bringt Erkenntnis: Der spröde, raue Stoff ist Ton.
Diese bewusste Verfremdung des Materials ist Teil eines Konzeptes, das man als Spiel der Gegensätze bezeichnen kann. Die Plastiken entstehen aus geometrischen Grundformen: Quader, Würfel, Bogen oder Kugel. Innerhalb dieser Formen vollziehen sich gegensätzliche Prozesse. Resultat ist eine Synthese aus Perfektion und Zerstörung. Der geschlossene, scharfkantige Würfel verformt sich, das glatte, harte Material bricht auf, Stabilität und Festigkeit stehen Fragilität und Weichheit gegenüber, natürliche Strukturen treffen auf industrielle oder architektonische.
Der Betrachter ist einer Suggestion der Einheit und deren gleichzeitig einhergehender Verweigerung ausgesetzt. Diese Irritation führt nicht nur zu überraschenden Entdeckungen, sondern vermittelt auch assoziative Impulse.
1959 geboren in Opladen
1978 Abitur
2000- Studium der Bildhauerei am Institut
2003 für Ausbildung in Bildender Kunst und Kunsttherapie (ibkk), Bochum
2003 Diplom bei Professor Dr. Qi Yang und Professor Bruno Konrad
2004 Meisterklasse bei Prof. Dr. Qi Yang
Ausstellungen im In- und Ausland seit 2000
Lebt und arbeitet im Münsterland
Andrea Vorster
Andrea Vorster beschäftigt sich in ihren Bildern mit Fragestellungen, die sich außerhalb des Gegenständlichen befinden. Die Suche nach einer konstruktiven Bildaufteilung und die Reduktion von Farbe setzen Form und Farbe in ein bestimmtes Gleichgewicht. Übereinander aufgetragene Malschichten aus Öl und Sand evozieren unterschiedlichste Eindrücke von Oberflächenbeschaffenheit oder Aspekte der Natur, die wir erinnern. Etwa die morbide Schönheit einer alten Mauer oder die knorrige Struktur einer Baumrinde. Die erzählerischen Elemente entfalten sich im Umgang mit dem Arbeitsmaterial und aus der Balance der Flächen und Farben. Andrea Vorster
arbeitet mit Symbolen und Schriftzeichen, die den Kosmos unserer erlernten Codes direkter ansprechen. Das Kreuz z.B. stellt immer die Frage nach dem Selbst und den Bezug auf etwas. Hier wiederholen sich die Fragestellungen außerhalb des Gegenständlichen nach Ordnung und Harmonie.
1956 in Essen geboren
1979 – 2006 Lehrtätigkeit für Kunst und Sport
seit 1990 eigenes Atelier und Teilnahme an Ausstellungen
seit 2000 Mitglied im Vestischen Künstlerbund
seit 2006 Freischaffend in der Ateliergemeinschaft ARTmobil mit Andrea von Bardeleben
Zahlreiche Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen
Lebt und arbeitet in Recklinghausen

Informationen und Bestellmöglichkeiten finden Sie
Karin Harder